In der neusten Ausgabe haben wir einen interessanten Diskussions-Artikel mit zwei ultra-spannenden Künstlern. Gimma und Nemo diskutieren im «GenerationTalk» über Rap, Realness, Cash, Pop, Beef, Image, Label und das Prägen.
Hier einen exklusiven Ausschnitt für euch:
 
Nemo: Sich für etwas einzusetzen und Leute prägen zu wollen, sind für mich zwei völlig verschiedene Dinge. Wenn du beim schreiben eines Tracks ans Prägen denkst, wird ein Song sehr schnell cheesy. Der Song «Santamaria» von Greis ist ein positives Beispiel. Es geht im Song um die Flüchtlingskrise, doch das Ganze kommt nicht so rüber, als wolle Greis die Menschen verändern. Er erzählt nur eine Story, die den einen oder anderen vielleicht zum Denken anregt.
 
Gimma: Ich hatte das unzählige Male mit der SVP. Prägen wollte ich niemanden. Ich wollte nur sagen, dass ich finde, dass das alles Wichser sind, menschenverachtende Arschlöcher, die das Volk verarschen, um ihre eigenen Interessen verfolgen zu können. Ich habe nicht gesagt «Wählt gegen die SVP», sondern: «Schaut mal hin!»

Kommentare