Mit hochdeutscher Trap-Musik macht Little Miss Sunshine von sich reden. Der vielfältige Luzerner hat hart an sich gearbeitet und scheint bereit für den nächsten Level. Wir haben euch vier Facts zu Little Miss Sunshine und «Lila Farben» herausgesucht.

Allrounder:

Beim Luzerner handelt es sich um einen Musiker, der seinen Film bis zum letzten Quäntchen auslebt. Beats bauen, produzieren, mixen, rappen und singen. Little Miss Sunshine scheint die seltene Gabe des Alleskönners zu besitzen. Doch auch eine «Eierlegendewollmilchsau» sollte sich ihrer Stärken bewusst sein. Auf seiner neuen Platte «Lila Farben» scheint ihm dieser Schritt gelungen zu sein.

 

Entwicklung:

Oft tauchte Feli als singender Feature-Gast anderer Luzerner Artists auf, oder aber er er lieferte die Beats und hielt sich im Hintergrund. Vor ein paar Monaten hörte man ihn dann ein erstes Mal hochdeutsch rappen. Zudem entwickelte er seinen Stil vom eher singenden Bären zum trappenden Zeitgenossen.

 

One-Man-Show:

Unter dem Pseudonym Felikuta mixt, feilt und mastert LMS stundenlang an seinen Tracks. Durch die Eigenproduktion kann er seiner eigenen Vorstellung entsprechend Musik designen. Auf «Lila Farben» reiht sich diese Vorstellung nahtlos neben den Trap-Vorbildern aus Deutschland und Übersee ein.

 

(k)ein Unbekannter:

Wie schon erwähnt, gibt es von Little Miss Sunshine einige Features. Dadurch konnte er sich in der Szene einen kleinen Namen erarbeiten. Verlässt man jedoch Luzern, muss man schon echte Kenner treffen, möchte man einen ganzen Abend über Little Miss Sunshine philosophieren. «Lila Farben» hat Potenzial, dieses Standing zu ändern.

 

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