Josha Hewitt mag sich nicht mehr «Ab Arel» nennen. Laut eigener Aussage entwickelte er seinen Künstlernamen gekoppelt an eine gewisse Vorstellung von Musik. Über diese ist er nun anscheinend hinausgewachsen und deswegen veröffentlicht er seinen kommenden Output unter seinem bürgerlichen Namen. Wie Josha Hewitt klingt, darauf wollen wir hier zu sprechen kommen.

Den Beat mal kurz bei YouTube biten, welch Frechdachs dieser Josha. Wenn man den ausgewogenen Synthies dann aber ein Ohr schenkt und merkt, wie sie einem umhüllen – ähnlich der Atmosphäre einer warmen Skihütte, fühlt man sich direkt wohl. Josha ist sich dessen bewusst und setzt bei «so sii» darauf, dass Stimme und Beat perfekt aufeinanderpassen. Um inhaltlich mitzukommen, muss man mit etwas Fantasie gesegnet sein: Josha stellt sich in die fiktive Position eines Vaters, der seinem Sohn eine rosige Zukunft verspricht. Diese Zukunftsmusik überbringt er mit weicher und leichter Autotune-Stimme und seine Zeilen hören sich dabei an wie Ausschnitte aus dem Lehrbuch der Gedichteschreiber auf Gymnasialstufe. Als Bonus-Fact gilt zu berücksichtigen, dass  Josha Hewitt den Track selbst gemixt und gemastert und den Clip in Eigenregie auf die Beine gestellt hat. Eine Entwicklung, die diese Tage die Runde zu machen scheint.

 

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