Mit «Rosa Brille» ist es tracksuitdaddy gelungen, der schweizerischen HipHop-Szene seinen sphärisch-verträumten Stempel aufzudrücken. Mit der neu erschienenen EP «Zuflucht der Verlorenen» hat der Zürcher nicht nur ein neues Stempelkissen ausgepackt, sondern scheint seinen Namen in der Rap-Landschaft verankern zu wollen.

 

Ein eingängiges Klangbild mit beeindruckendem Video in «Galaxy», Poetik gepaart mit dem gewohnten Autotune in «Nur Zum Gehen» und raue Harmonie in «Dieses Lied»: «Zuflucht der Verlorenen» ist ein versatiler Dreiteiler, schwierig zu schubladisieren und sicher nicht von jedem gemocht.

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Unübliche Klänge und Harmonien gepaart mit poetischer, bildlicher Sprache ziehen sich durch tracksuitdaddys EP, die für Liebhaber für Sound- und Sprachbild jenseits des Mainstreams durchaus den ein oder anderen einfahrenden Moment bereit hält. Die EP ist ein Werk, das nicht einfach durch den Gehörgang fliesst, es eckt an, hinterlässt einen markanten Eindruck und wirkt so lebendiger als manch ein Release. Und wird dieses Anecken positiv oder negativ aufgenommen, so ist es auf jeden Fall wert, angehört zu werden.