In zwei Teilen beglückt Lionaire die Herzen von Trap-Liebhabern. «Europe» kann locker mit Produktionen aus den USA mithalten, doch der Oltener bleibt seinen Wurzeln treu.

Lionaire meldet sich mit einem Trap-Banger der Luxusklasse zurück. Im ersten Teil des Songs «Europe» setzt er noch Wert auf Message und Inhalt, passend dazu auch der dunkle Gangsta-Rap-Beat. Nach einer kurzen Bridge wechselt der Beat zu einem sehr verspielten, wenn auch nicht weniger basslastigen Instrumental. Jetzt sind auch die Lyrics freier, representmässiger: «I could take a wack beat and make it sound fresh».

Der Solothurner stellt ein weiteres Mal sein authentisches Englisch und seinen tadellosen Flow zur Schau. «I been raised by the streets of Europe nigga, Mama came from far away, no tourist, nigga». Doch dass Lionaire Schweizer ist, fällt nicht auf. Vom Sound her ist er kaum von US-Rappern zu unterscheiden. Das mag auch daran liegen, dass er mit OZ einen internationalen Hitproduzenten mit an Bord geholt hat. Der Schweizer Beatmaker hat unter anderem schon mit Drake, Travis Scott (zuletzt auf «SICKO MODE»), Logic und Meek Mill gearbeitet.

Foto: Facebook

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