Die Rapwelt trauert um Mac Miller. Letzten Freitag verstarb der erst 26-jährige Rapper aus Pittsburgh unbestätigten Berichten zufolge an einer Überdosis. Abschiednahmen und Trauerbekundungen aus der hiesigen Szene zeigen, dass Mac Millers Tod auch an Schweizer Rap nicht spurlos vorbei ging.

Nicht einmal einen Monat ist es her, seit «Swimming» – Macs fünftes Studioalbum – erschien. Besonders seine letzten Werke offenbarten, dass Malcom McCormick, so Miller bürgerlich, mit Suchtproblemen zu kämpfen hatte. Scheinbar waren diese auch der Grund, weshalb sich Ariana Grande nach zwei Jahren Beziehung von ihm getrennt hatte. Reaktionen aus den Sozialen Medien zeigen, dass der Rapper mit Baujahr 1992 und seine bereits zehnjährige Diskografie vor allem jüngeren, aber auch älteren Schweizer HipHop-Künstlern viel bedeutet.

Der experimentierfreudige Cobee aus dem S.O.S.-Netzwerk erklärt Mac als grösste Inspirationsquelle:

Auch der Luzerner Antiheld Visu hatte nur Liebe übrig. Dementsprechend gross ist nun die Trauer:

Meinungsmacher Maurice Polo zeigt sich in seinem pointierten Instagram-Stoy-Format «Ride mitm Polo» von zwei Seiten. Einerseits nimmt er den erneuten Drogentod eines US-amerikanischen Rapstars zum Anlass, über den gefährlichen Aspekt der Konsumkultur zu sprechen:

Mit den Worten «Partylife isch nöd s Lebe!» und «Gspüred eu!» appeliert der Vater zweier Töchter an die Vernunft seiner Zuschauerschaft und seine Rap-Kollegen. Gewohnt kontrovers erklärt er gleichzeitig auch, dass er Drogentote nicht respektieren könne. Andererseits bedauert er das Ableben vom«chilligen Dude» trotzdem.

Auch Ben Whale, LieVin und Newcomer Jamal nehmen Abschied:

Varius-Crew-Member Grej hat eine wichtige Botschaft und bietet sich – wie es in der US-Szene bereits J. Cole tat – als Vertrauensperson an, um über Probleme zu sprechen:

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