Kein Jahr liess LAFA nach seinem Debüt «Hunger» verstreichen, um mit seinem neuen Werk «Dornacher Ecke Sämpi» nachzudoppeln. Der erste Track «Nie Me So Jung» gibt dir gemeinsam mit dem atmosphärischen Video einen ersten Vorgeschmack auf das neue Album.

So mancher rieb sich die Augen, als LAFA mit seinem Debütalbum «Hunger» die Top Ten der Schweizer Hitparade enterte. Der talentierte Newcomer hatte sich bereits im Dunstkreis von Sherry Ou und als Gast bei der Virus Bounce Cypher einen Namen gemacht, aber die geballte Energie, die er gepaart mit nachdenklichen Quotes in seine 16er packte, machten sein Debütalbum zu einem Erfolg.

«Hunger» – der Name ist weiterhin Programm. Nur etwas mehr als ein halbes Jahr liess der Basler MC verstreichen, bis er mit Polaroid-Fotos und Anekdoten auf seinen Social-Media-Kanälen die Promo-Phase zu seinem neuen Album einläutet. Letzte Woche liess er die Katze aus dem Sack: Das neue Werk trägt den Titel «Dornacher Ecke Sämpi» – eine Hommage an LAFAs WG und die Nachbarschaft im Basler Szenequartier Gundeli.

«Nie Me So Jung» gibt nun erste Eindrücke vom neuen Sound des energetischen MCs, doch wer ein brachiales Trap-Brett à la «To-Do-List» erwartet hatte, wird fürs Erste enttäuscht.
LAFA feiert mit der ersten Video-Auskoppelung seinen Lifestyle, seine Freunde, sein Leben. Die Grundstimmung ist hochemotional und positiv – wenn auch mit einer nachdenklichen Note.

Die ersten Trap-Banger werden auf dem Album wohl auch nicht fehlen, aber LAFA zeigt auf «Nie Me So Jung», was ihn aus der Masse herausstechen lässt: Seine grosse Stärke ist das Einfangen von Emotionen, das Konservieren von bruchstückhaften Momenten, die er in seinen Songs zusammenfliessen lässt. So lässt er seine Hörer an seinem Leben als junger Mensch in der Grossstadt teilhaben und zeigt dabei die ganze Brandbeite an Gefühlen auf – von energiegeladen und hässig bis hin zu reflektiert und deep.