Ein dunkler Beat, der an 6LACK erinnert, gut eingesetztes Autotune und Traphouse-Ästhetik. Kein schlechtes Fundament, auf welchem Murphy baut. «Drip Kill» ist ein solider Track, nicht viel mehr, aber auch nicht weniger.

Vor einigen Monaten hat Murphy mit «Bango te» bewiesen, dass er Afrotrap versteht. Zwar in völlig andere Richtung, dennoch mit ähnlich starken Vocals, bewegt sich «Drip Kill». Der Berner zeigt auf dem e2li-Beat grosses Potential zu Dynamik in Stimme und Flow, was besonders in der ersten Minute durchdrückt, danach flaut der Track leider ein wenig ab. «Drip Kill» ist eine klassische Traphouse-Hymne für das eigene Umfeld. Und in diesen Belangen macht Murphy seinem Umfeld alle Ehre – mit einer einminütigen, persönlichen Hommage an seine Leute zum Schluss des Tracks. Schöne Aktion Murphy und wir sind gespannt auf weitere musikalische Facetten.