«D4L» vom kürzlich erschienenen Album «Awful» hat einen visuellen Anstrich erhalten.

Der im Rahmen des Projekts «Awful» realisierte Song «D4L» charakterisiert sich mit einer verträumten, beinahe resignierten Delivery, gepaart mit Nativs trappiger Selbstüberzeugtheit. Der vor sich hin jonglierte Flow und die kühle Attitüde machen dem von Questbeatz produzierten Track alle Ehre. Wobei die Freude über die zweiminütige Spielzeit funktioniert – mit doppelter Länge hätte der Song womöglich Langweile provoziert. Low-key-mässig kommt auch der Inhalt daher: Lockere Ansagen an die Konkurrenz, dazwischen Würdigungen des eigenen Lebensstils und selbstverständlich Bezüge zum eigenen kleinen Circle. Das Video transportiert dabei aber vor allem Nativs abgebrühten Vibe und fügt dem ganzen nochmals mehr Düsterheit hinzu. Mit nur zwei Schauplätzen – auf einem Feld und unter Wasser – sowie einer tristen Farbpalette, gelingt Videomacher Milan Friedlos ein Video, das für sich steht.