Die Diskussion um Waffenexporte in Krisengebiete schlägt hohe Wellen in Politik und Gesellschaft. Nun melden sich auch zwei wichtige Exponenten der Schweizer Rapszene zu Wort: Nativ und LUUK.

Als der Bundesrat sich im Juni 2018 für eine Lockerung der Waffenausfuhrverbote aussprach, formierte sich schnell politischer und zivilgesellschaftlicher Widerstand.
Da nun theoretisch auch Exporte in Bürgerkriegsgebiete möglich wären, formierte sich eine Allianz aus Vertretern politischer Parteien und Organisationen wie der GSoA, die innert kürzester Zeit über 25’000 Unterschriften für eine Initiative sammelte, die sich eine Korrektur der Gesetzgebung zum Waffenexport zum Ziel machte.

Auch an der Schweizer Rapszene ging das Thema nicht spurlos vorüber. Nativ und LUUK, ihres Zeichens zwei der politisch versiertesten Künstler des Landes, nahmen sich des Themas an. Luuk veröffentlichte auf seinem neuen Album «Renaissance» den Song «Ghost», der das Thema Waffenexport behandelt und die politische Doppelmoral anprangert. Nativ rief in seiner Instagram-Story zur aktiven Unterstützung der Allianz gegen Waffenexporte auf. Das politische Engagement der beiden Rapper hat Respekt verdient. Stand up for your rights.